Ihre Sicherheit: Gute Betreuung auch in der Pandemie

Liebe Patientinnen und Patienten,

im Zuge der aktuellen Entwicklungen können wir uns gut vorstellen, dass man sich möglicherweise mit einem unguten "Bauchgefühl" in Krankenhausbehandlung begibt. Doch Sie können sich sicher fühlen in unserem Haus. Unser seit mehreren Monaten erprobtes Hygienekonzept hat sich bewährt und wir haben alle Schritte ergriffen, um Sie als Patienten und unsere Mitarbeiter zu schützen. Daher haben sich etliche gewohnte Arbeitsabläufe umgestellt. Im Folgenden möchten wir Ihnen diese gern näher erläutern.

  1. Offenlegung der aktuellen Infektionszahlen in unserem Krankenhaus
    Transparenz schafft Vertrauen, daher veröffentlichen wir mindestens einmal pro Woche die aktuellen Infektionszahlen in unserem Haus. Dies betrifft sowohl Patienten als auch Mitarbeiter. Hier finden Sie den wöchentlichen Eintrag.
     
  2. Maskenpflicht im gesamten Krankenhaus
    Zu Ihrem und zu unserem Schutz tragen unsere Mitarbeiter und Patienten medizinischen Mund-Nasen-Schutz ("OP-Maske" bzw. FFP2-Maske ohne Ausatemventil). Dies gilt natürlich ebenso für unsere Besucher. Selbst Beschäftigte, die keinen Patientenkontakt haben, unterstützen diese wichtige Maßnahme.
     
  3. Konsequente Beachtung der AHA+L-Regeln
    Was bei vielen mittlerweile schon ein Automatismus im Privatleben geworden ist, führen wir auch selbstverständlich im täglichen Arbeitsleben durch: Abstandhalten, Handhygiene, Masken und regelmäßiges Lüften.
     
  4. Individueller Risikocheck
    Sowohl Patienten als auch Besuchern wird bei der Aufnahme bzw. dem Besuch ein spezieller Fragebogen vorgelegt. Hiermit überprüfen wir auf individuelle Risiken. Den Fragebogen für Besucher können Sie sich hier herunterladen. Patienten erhalten diesen während der Aufnahme.
     
  5. Test bei Aufnahme
    Bei Aufnahme in unserem Haus werden alle Patienten einem PCR-Test unterzogen. Dieser kann auch wiederholt angewendet werden.
     
  6. Isolierung von Patienten
    Neu aufgenommene Patienten werden zunächst in einem Einzelzimmer untergebracht. Wenn ein negatives PCR-Testergebnis feststeht, wird die Isolierung aufgehoben und eine Teilnahme an den Therapien ermöglicht. In der Regel liegt das Ergebnis ein bis zwei Tage nach Aufnahme vor.
     
  7. Schaffung einer Isolierstation und Verlegung positiv getesteter Patienten
    Wenn Patienten unserer erwachsenenpsychiatrischen Klinik einen positiven PCR-Test erhalten, werden sie unmittelbar auf eine eigens geschaffene Isolierstation verlegt. Durch die Verlegung werden Ansteckungsrisiken für unsere anderen Patienten und Mitarbeiter minimiert. Nach Ablauf der Quarantänezeit und Vorlage eines negativen Testergebnisses kann eine Rückverlegung auf die Normalstation erfolgen.
    Da wir ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie sind, verfügen wir über keine Intensivbetten für beatmungspflichtige Patienten. Hier arbeiten wir Hand in Hand mit den somatischen Krankenhäusern zusammen, falls die Krankheitssymptome betroffener Patienten in unserem Haus nicht behandelt werden können.
    Patienten der kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik werden, wenn es der Gesundheitszustand zulässt, in häusliche Quarantäne entlassen.
     
  8. Generelles Besuchs- und Betretungsverbot unseres Geländes
    Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter regulieren wir seit Mitte Oktober 2020 strenger, wer unsere Kliniken betreten darf. Diese Maßnahme stellt einen wichtigen Baustein in der Gesamtheit aller Maßnahmen dar. Ausnahmen vom Besuchsverbot können erteilt werden. Dies betrifft vor allem Patienten, die sich in einer bedrohlichen Krankheitsphase befinden und Patienten unserer kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik. Hier finden Sie nähere Informationen zu den Besuchsregelungen.
     
  9. Qualifizierung unserer Mitarbeiter
    Unsere tägliche Arbeit unter Pandemiebedingungen unterliegt erweiterten Hygienebestimmungen und neuen Arbeitsaufgaben. Hier werden unsere Mitarbeiter regelmäßig weitergebildet.