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Elternschulungen in der Ambulanz: Unterstützung für betroffene Familien

Blick auf einen Tisch, auf dem ein Sorgenfresser-Kuscheltier steht und kleine Glücksbringer

Auch in diesem Jahr bietet die Psychiatrische Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche (PIA KJP) wieder Elternschulungen an. Diese richten sich an Eltern von Kindern und Jugendlichen, die von ADHS oder Depressionen betroffen sind und in unserem Haus ambulant oder tagesklinisch behandelt werden.

Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, wie wertvoll es für Eltern ist, Hintergrundwissen über die Erkrankung ihrer Kinder zu erlangen, praktische Handlungsstrategien für den Alltag zu entwickeln und individuelle Fragen in einem geschützten Rahmen zu besprechen.

Die erste Schulung zum Thema ADHS fand in der vergangenen Woche statt. Acht Eltern nahmen teil und zeigten großes Interesse. Kinderkrankenschwester Franziska Ullmann und Psychologin Daniela Bartsch vermittelten fundierte Inhalte zu Symptomatik und Prävalenz, Ursachenforschung und Diagnostik sowie Behandlungsmöglichkeiten.

Im Anschluss bestand die Möglichkeit für vertiefende Diskussionen. Besonders erfreulich: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich bereits für den zweiten Teil der Schulung im August angemeldet. Dieser widmet sich zentralen Aspekten des Umgangs mit betroffenen Kindern in der Familie, mit einem Schwerpunkt auf dem schulischen Umfeld und der Prognose.

Neben ADHS wird es im November eine weitere Schulung geben – diesmal zum Thema Depressionen im Kindes- und Jugendalter.

mr

10.06.2026

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